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Hat Zukunft Geld?

Ich beschäftige mich schon seit ca. 25 Jahren mit Alternativen zum gängigen kapitalistischen Modell und war lange Zeit im Thema "Tauschring" unterwegs. Zu Beginn dachte ich, Tauschringe könnten tatsächlich eine Alternative sein.

Doch je tiefer ich in das Thema eintauchte, um so mehr lernte ich, dass wir kein systemisches Problem haben. Weder der Kapitalismus noch der Kommunismus haben uns zu einer zukunftsfähigen Lebensweise geführt, und auch jedes andere System ist (meiner Beobachtung nach) zum Scheitern verurteilt.

Das größte Problem entsteht schon vorher, bevor wir ein System kreieren. Unser Denken über das Leben und die universellen Zusammenhänge hat sich vom Leben selbst entfernt.

Die Tauschringe - genauer: die Menschen in den Tauschringen - haben mich in den letzten zwei Jahrzehnten dazu sehr viel gelehrt. In den letzten fünf Jahren habe ich mich dann intensiv mit dem Geld (ja, auch das ist ein mittlerweile entmenschlichtes System) - vor allem mit dessen Unfähigkeit, unser Zusammenleben nachhaltig zu organisieren - beschäftigt.

Eine meiner Ideen für eine offene Kommunikationsrunde ist mit folgendem Titel grob skizziert:

Hat Zukunft Geld?

  • Wenn ja, wie muss es beschaffen sein, um unser wahres Potential sichtbar zu machen?
  • Wenn nein, was braucht es dann anderes für den lebensnotwendigen Wandel?

Dabei ist es mir wichtig, lediglich einen Impulsvortrag zur Einleitung zu geben.

Das Ziel ist ein offenes Gespräch über unser aller Lebenswirklichkeit im Bezug auf das Thema Geld. In unseren Herzen sind wir alle Fachleute und kennen unseren Anteil an der Lösung sehr genau. Wir haben es lediglich vergessen und mit Konsum und anderen Ablenkungen zugedeckt.

Andreas Artmann

Geldphilosoph und Soziomechaniker

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